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 KAYs Powertool

Er hat einfach Alles. Leistung im Überfluss, ein Ambiente der Oberklasse und eine der wertvollsten Lackierungen, die man dem Blech eines Autos gönnen kann.

Der Umstieg von seinem Vorgängerauto hätte krasser nicht sein können, denn Kay Lauckner durchflog das Muldental mit einem Suzuki Vitara Cabrio. "Wegen der Augen" zog er eine Limousine dem Cabrio vor, wobei er als Wunschauto gerne einen Audi 80 B4 auserkoren hätte. Seine Kumpels besaßen bereits aufgebaute Geräte, also tat er es seinem gebraucht gekauften Audi A4 gleich. Felgen, Fahrwerk und Auspuff waren die ersten Schritte zur Traumstudie.

BMW E36 Radläufe schufen am Hinterrad Platz für 11x18 Zoll Porsche Felgen, die dank Scheiben 30mm Distanz zum Sattel halten. An der Vorderachse genügte ein Börteln der Kanten, trotz 9,5x18 Zoll mit 25mm Scheiben. Warum Porsche? "Ist halt der Nobel-Mercedes", folgte spitzfindige Antwort. Die Räder kaufte er bei MB Design, ließ Bett und Stern nachträglich verchromen und die Schrauben vergolden. Eigene Arbeiten machte der Kfz-Mechaniker natürlich dort, wo seine Fähigkeiten voll ausspielen konnte. Die diffizilen Karosserieanpassungen verwirklichte der Spengler bei Tabbert in Ballendorf. Dabei ging man akribisch wie Derrick vor. Ob Lüftungsschlitze oder die beiden Powerbuckel vom RS2000 und Eclipse, Tabbert sägte, schweißte und verzinnte. Der doppelte Grill ist Kay`s Eigenbau. Der untere Teil des Originalgrills wurde gekürzt, verstrebt und ein zweiter Grill darunter eingepasst. Die Gitterparade findet in der Stoßstange des S4 eine Fortsetzung. Geglättete Heckpartien mit tiefergelegten Nummernschild, in diesem Fall ist es eine aus der Stoßstange herausgeschnittene Mulde, zählen längst zum Standard eines individuellen Umbaus. Um aufzufallen, muss man sich was einfallen lassen. Das Prunkstück ist der ausfahrbare Heckspoiler des Corrado, den man bei Tabbert dem Kofferraumdeckel des A4 integrierte.

Ein Audi A4 Avant 2.8 diente als Schlachtopfer. Nicht dass dem schnelle Kombi durch einen Unfall sein Blech verbeult worden oder er wegen sonstiger Macken unangenehm aufgefallen wäre, es war ein guter Gebrauchter in Wunschausstattung. Zusammen mit der 2.8 Liter Maschine wanderte die komplette Mechanik inklusive Achsen und Bremsanlage in den A4. Die Innenausstattung aus Leder, nicht zu vergessen das Cockpit, findet man ebenfalls in der Limousine wieder. Warum nicht gleich den 2.8 aufgebaut? Weil es erstens ein Avant war und zweitens bereits in die Karosserie des A4 investiert und das Blech lackiert worden war. Vier verschiedene Lasuren von "House of Kolors" ergeben diesen unwiderstehlichen Chamäleoneffekt, der den A4 zu einem der auffallendsten Audi der Szene auszeichnet.


FACTS:
TYP:
Audi A4 1,8, Baujahr 1996
MOTOR:
2,8 Liter V6
RÄDER:
VA: Porsche 9,5x18 Zoll mit 225/40 ZR18 Yokohama, 25 mm Distanzscheiben
HA: Porsche 11x18 Zoll mit 225/40 ZR18 Yokohama, 30 mm Distanzscheiben
Nachträglich verchromt mit goldener Verschraubung
FAHRWERK:
H&R Gewindefahrwerk
AUSPUFF:
Edelstahl Gruppe A Eigenbau aus Edelstahl, Bosi Endschalldämpfer 2x100 Endrohre
ANBAUTEN:
Lüftungsschlitze Eigenbau, Powerbuckel von Escort RS2000 und Mitsubishi Eclipse
Grill Eigenbau, S4 Stoßstange, Mattig Spiegel, Dachspoiler,
Heckspoiler Corrado, Seitenteile gezogen, hinten BMW E36 Radläufe,
Heckstoßstange umgearbeitet, Kennzeichenaussparung Blech
INTERIEUR:
Komplett aus Audi A4 2,8 inklusive Cockpit, Airbrush,
EXTRAS:
Seit Herbst 2001 Navigation mit FB von Kenwood.
DANKE AN:
Karosseriebau und Lackiererei Tabbert

 text & fotos: michael kolb

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Audi A4 aus Autotuning 1/2002
 
 
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